Klassifizierung des Deutschen Tourismusverbandes (DTV)
Junges Sylt

 

Nachteulen

In der Innenstadt von Westerland zieht es die „Szene“ nachts meist irgendwann ins „American“, jenes legendäre Bistro in der Paulstraße, von dessen Eingangsstufen eigentlich jeder Sylter schon mal nach Hause gestolpert ist. Gastromontag oder Surfcup-Party, DJ Farres oder Soulfire, Summer Jam und Freaky Friday, irgendeinen Grund nochmal kurz reinzugucken, findet man immer.

In der Cohibar (Bötticherstraße) geht es bisschen ruhiger, aber nicht weniger engagiert zur Sache; relativ neu noch ist die winzige „Barbushka“ direkt in der Friedrichstraße, die sich als „Cocktailcafé“ bezeichnet und auch ein paar Bänke vor der Tür stehen hat.

Unbedingt erwähnt werden müssen natürlich die Veranstaltungen auf der Westerländer Promenade mit ihrem mehr oder weniger dancefloorigen Abendprogramm, das spätestens gegen 23 Uhr ein Ende finden muss aus Lärmschutzgründen und dann alle in die Innenstadt treibt. Irgendwas mit „Cup“ (Surf-, Segel-, Kite-, Windsurf-, potenziert mit den Faktoren „deutsch“, „International“, „Weltmeister“ und „Meisterschaft“) ist eigentlich immer, solange es keinen Frost gibt.

Die kleine feine Serie der Winterkonzerte bei VOSS, im Bistro „friends“ an der Westerländer Promenade darf nicht vergessen werden; ausnahmslos alle Events an der legendären Buhne 16, bei denen sich die Generationen sowie Gäste und Einheimische stets fröhlich mischen, sind ein Muss, wenn die Nächte lau und die Dunkelheit kurz sind.

Dich zieht es sowieso grade nach Kampen? Na, los, viel Spaß mit Peter im legendären Club Rotes Kliff, wenn du hier deine eigene Wodkaflasche an der Bar stehen hast, hast du es geschafft. Und erwähnt werden muss dann selbstverständlich auch das berühmte Pony Club Kampen in der Whiskymeile um die Ecke, der größte „Promi“ der Sylter Nachtszene, inzwischen fast 60 Jahre jung, unerklärlich, unvergleichlich.

Ziemlich jung, aber auch bereits ziemlich begehrt unterwegs in der Sommerszene ist die MS KOI, die in Hörnum regelmäßig ablegt für ihren berüchtigten „Sunset Cruise“, Tickets sollte man sich rechtzeitig sichern, die können unter Umständen und je nach DJ recht schnell vergriffen sein.

Und behalte die Strandoase im Auge: Die Betreiber trommeln nicht ganz so wild, aber neben gutem Essen gibt es hier immer mal wieder auch großartige Partys auf der Terrasse.

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